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Come together and dream a little dream

Mit einer zweijährigen Verspätung konnte nun endlich das Theaterstück „Dream a little dream“ unseres Erasmus+ Teams aufgeführt werden. In der Zeit vom 20. März bis zum 26. März besuchten uns unsere Partnerschulen aus Móra la Nova (Spanien) und Almada (Portugal). Untergebracht in sehr aufgeschlossenen und gastfreundlichen Rheinberger Familien, verbrachten die 30 Schülerinnen und Schüler eine ereignisreiche Zeit.

Nach einer Begrüßung im Zuff mit Kaffee und Kuchen, ging es am Montag direkt in den deutschen Schulalltag. Neben Unterrichtshospitationen stand aber auch die Arbeit an den „Hopes“ auf dem Tagesplan, denn im Februar konnte die Gruppe schon in Almada an ihren „Fears“ arbeiten. Im Stück ging es nämlich genau darum: Mit welchen Ängsten und Hoffnungen beschäftigen sich die europäischen Jugendlichen heutzutage? Sind diese ähnlich? Gibt es große Unterschiede? Und was kann man tun, damit man die Ängste bezwingt?

Jeden Tag arbeitete die Gruppe um Carlos Gouveia e Melo, unseren portugiesischen Theaterpädagogen, an ihrer Performance: manchmal im Zuff, manchmal in der Stadthalle. Aber die andere Hälfte des Tages wurde damit verbracht, den Niederrhein und seine Besonderheiten kennenzulernen. Die Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ im Gasometer war für alle ebenso interessant wie der APX in Xanten und eine Stadtrallye durch Rheinberg.

Am Freitag um 16.00 Uhr wurde dann das Stück „Dream a little dream“ in der Stadthalle uraufgeführt. Vor knapp 200 Zuschauern gaben die Jugendlichen ihr Bestes und stellten mit Körpersprache und Konzentration vor, was sie beschäftigt. Ängste, wie Einsamkeit, Mobbing und Armut wurden eindringlich dargestellt, aber allen war auch klar, dass es an ihnen liegt, etwas daran zu ändern: „Take part! Be active! It’s on us!“ waren einige der Aufrufe, die alle aufrütteln sollten, Ängste nicht einfach hinzunehmen. Denn das ist allen klar geworden: In Europa sind wir zusammen stark, wenn wir uns kennen- und schätzen lernen und gegenseitig füreinander Verantwortung übernehmen. Erasmus+ hat uns allen diese wunderbare Erfahrung ermöglicht. Und aus Fremden sind Freunde geworden:  Freunde, die füreinander einstehen, über alle Grenzen!

Ausführliche Zeitungsartikel dazu finden Sie auch in der Rheinischen Post vom 01.03.2022 unter der Überschrift "Theater über Ländergrenzen hinweg" uind in der Ausgabe vom 27.03.2022 unter der Überschrift "Ausgrenzung trägt die Farbe Schwarz".