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Rheinberger Europaschüler segeln mit der Europaflotte in den Kornaten


Nach dem erfolgreichen Törn im Herbst 2107, reisten Schülerinnen und Schüler der Europaschule Rheinberg zum zweiten Mal in die Kornaten, um eine Woche lang das Leben an Bord einer Yacht zu erleben.

Der Inhaber der Firma Sarres-Schockemöhle Yachting in Rheinberg, Herrmann Sarres, stellte 7 Yachten zur Verfügung, die mit jeweils 4-6 Jugendlichen und 2 Skippern besetzt wurden. Die Skipper, die zum größten Teil aus den Reihen des Seglerverbands Lohheider See (SLS) stammen, unterstützten die Fahrt mit ihrer Skipper-Erfahrung und damit, dass sie unentgeltlich in ihrer Freizeit die Verantwortung für die Schiffe und die Jugendlichen übernahmen. Der SLS und die Europaschule Rheinberg kooperieren schon seit einigen Jahren, wodurch dieses Modell der Jugendfreizeit möglich wurde.
Und so traten 12 Europaschülerinnen und -schüler gemeinsam mit 18 weiteren Jugendlichen die Fahrt an. Verantwortung für die Gemeinschaft wurde hier ebenso trainiert wie Navigation, Seemanns-knoten und Ausweichregeln. Bei strahlendem Spätsommerwetter und bis zu 7 Windstärken ging die Route von Biograd über Jezera und Skradin nach Vodize und in die Landinbucht (ein echter Geheim-tipp), anschließend zurück nach Biograd, vorbei an unberührten Inseln und paradiesischen Natur-parks wie z.B. den Krker Wasserfällen.


Die Jugendlichen kümmerten sich an Bord um alles: Mit ihren Skippern stellten sie Arbeitspläne zum Kochen, Spülen und Aufräumen auf, gingen selbst einkaufen, schauten sich die Tagesrouten an und bestimmten Windrichtungen und Geschwindigkeiten. Sie wechselten sich beim Bedienen der Segel und am Ruder ab und hielten Nachtwachen, als es in zwei Nächten stark stürmte. Es gab keine Streitigkeiten über Zuständigkeiten, die Schülerinnen und Schüler zeigten sich äußerst kooperativ, motiviert und verantwortungsbewusst.
Das hat die Crews zusammengeschweißt. Die zurückgelegten Seemeilen und die vielen Aktivitäten an Bord und an Land haben die Gemeinschaft gestärkt. „Mission erfüllt!“ war also die Devise auf der letzten Skipper-Besprechung vor der Abreise:


Im Zeitalter zunehmender Digitalisierung sind es Erfahrungen wie diese, an die sich die Jugendlichen länger erinnern werden, als an den Aufstieg in ein neues Level eines Computerspiels. Teamfähigkeit ist es, was den jungen Leuten helfen wird, sich in einer immer komplizierter werdenden Gesellschaft zu orientieren und zurechtzufinden.


Die Abschlussrunde bei „Guste“, einer Pizzeria in Biograd, gab ein deutliches Meinungsbild: „Wir wollen nächstes Jahr wieder mit!“