Kükenprojekt

Ausbrüten der Hühnereier

Ein Bericht von Timo Scholz, 5c

Nachdem wir, die Klasse 5c, im NW-Unterricht über die Entwicklung von Hühnern im Ei gesprochen haben, wollten wir selbst Hühnereier ausbrüten.

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Zuerst haben wir überlegt, was befruchtete Hühnereier brauchen, damit aus ihnen ein Küken schlüpfen kann. Wir haben erfahren, dass sie Wärme brauchen (38,3 °C) und eine Luftfeuchtigkeit von 55%. Außerdem müssen die Eier täglich gewendet werden, damit sich der Eidotter nicht an der Eischale festsetzt. Auch das tägliche Lüften war wichtig.

Unser Lehrer hat uns erklärt, dass wir diese Bedingungen am besten in einem Brutkasten erreichen können. Als der Brutkasten in der Schule ankam, konnten wir loslegen.

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Wir haben die befruchteten Hühnereier in den Brutkasten gelegt. Bevor wir den Brutkasten geschlossen haben und bis zum Schlupftag (21. Tag) gewartet haben, haben wir die Wasserrinnen im Brutkasten mit Wasser gefüllt. So konnten wir eine hohe Luftfeuchtigkeit erreichen. Jeden Tag haben wir die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit überprüft. Das Wenden der Hühnereier hat ein Motor im Brutkasten übernommen.   

 Am 10. Tag haben wir die Eier das erste Mal durchleuchtet. Wir konnten schon ein paar Adern sehen.

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Am 17. Tag haben wir beim Durchleuchten gesehen, dass das ganze Ei ausgefüllt war.

Als alle Küken geschlüpft waren (6 Eier waren leider nicht befruchtet), kam unser NW-Lehrer, mit dem wir das Projekt in Angriff genommen haben, Herr Ludwig, in der Lernzeit zu uns. Wir haben alle eifrig Fotos gemacht. Auch unsere Klassenlehrer, Herr Gasda und Frau Kitzelmann-Schwarz, haben Fotos geschossen.

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Dann haben wir die Küken in einen Karton gesetzt. Zusätzlich haben wir eine Futterröhre mit Kükenfutter und eine Tränke mit Wasser in den Karton gestellt. Den Karton haben wir in unseren Nebenraum gestellt und eine Wärmelampe darüber gehängt.